Spulwürmer
Spulwürmer sind parasitische Rundwürmer, die im Darm von Menschen oder Tieren leben können.
Spulwürmer kommen bei vielen Wildtieren vor, zum Beispiel bei Füchsen, Wildschweinen, Rehen, Hasen und Nagetieren. Welche Wurmarten auftreten und wie gefährlich sie sind, hängt von der Tierart ab.
Welche Wildtiere können Spulwürmer haben?
Der Fuchs kann den Spulwurm Toxocara canis tragen. Seine Eier gelangen über den Kot in die Umwelt und können Menschen infizieren. Besonders wichtig ist die Hygiene bei Erde, Waldfrüchten und Händen.
Wildschweine können verschiedene Rundwürmer beherbergen, darunter Arten, die als Spulwürmer bezeichnet werden. Bei der Untersuchung von Wildbret sind außerdem andere Parasiten relevant, etwa Trichinen, die keine Spulwürmer im engeren Sinne sind.
Reh und andere Pflanzenfresser
Auch Rehe können Rundwürmer haben. Häufig handelt es sich allerdings um Magen-Darm-Würmer anderer Gruppen und nicht um die klassischen Spulwürmer.
Hase und Wildkaninchen
Bei ihnen kommen verschiedene Darmparasiten vor. Nicht jeder sichtbare Wurm ist ein Spulwurm; eine sichere Bestimmung erfordert häufig eine Kot- oder Wurmuntersuchung.
Können Spulwürmer auf Menschen übertragen werden?
Ja, insbesondere über die Eier von Fuchs- und Hundespulwürmern. In Deutschland ist der sogenannte Fuchsbandwurm ebenfalls ein wichtiger Wildtierparasit, aber kein Spulwurm. Deshalb ist die genaue Unterscheidung wichtig.
Wildtierkot nicht mit bloßen Händen anfassen.
Nach Erdarbeiten oder Kontakt mit Erde die Hände gründlich waschen.
Waldfrüchte, Kräuter und Gemüse gründlich reinigen.
Auffällige oder tote Wildtiere nicht ohne Schutz handhaben.
