Mauersegler
Der Mauersegler (Apus apus) ist ein faszinierender Zugvogel, der im Sommer durch die Lüfte über unseren Städten und Dörfern saust.
Wissenswertes über Mauersegler
Aussehen: Dunkelbraunes, fast schwarzes Gefieder, lange sichelförmige Flügel und ein kurzer, gegabelter Schwanz.
Flugkünste: Mauersegler verbringen den größten Teil ihres Lebens in der Luft. Sie fressen, trinken und schlafen sogar im Flug. Bei rasanten Flugspielen können sie Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h erreichen.
Nahrung: Sie fangen kleine Insekten und Spinnen, die durch die Luft getragen werden.
Brutplätze: Sie nisten in Hohlräumen an Gebäuden, etwa unter Dachziegeln oder in Mauerspalten. Oft brüten mehrere Paare in einer Kolonie.
Zugverhalten: Sie kommen meist Ende April nach Mitteleuropa und ziehen ab Juli wieder nach Afrika, wo sie südlich der Sahara überwintern.
Mauersegler oder Schwalbe?
Mauersegler werden häufig mit Schwalben verwechselt. Der Mauersegler ist aber nicht näher mit ihnen verwandt. Im Flug erkennt man ihn an seinen langen, schmalen, sichelförmigen Flügeln und dem dunklen Gefieder.
Wichtig für den Artenschutz: Mauersegler sind besonders auf geeignete Nischen an Gebäuden angewiesen. Bei Dachsanierungen können ihre Nistplätze verloren gehen. Bestehende Brutstätten sollten erhalten oder durch geeignete Nistkästen ersetzt werden.
