Mastbäume
Baumarten, deren Früchte, Samen oder Fruchtfleisch wegen ihres Gehaltes an Fett, verdaulichem Eiweiß und/oder Vitaminen für das Wild ( insbesondere Schwarzwild) eine wertvolle Äsung bieten (nämlich Eiche, Buche und Roßkastanie, im weiteren Sinne auch Wildobstbäume
🌳 Was ist „Mast“?
„Mast“ bezeichnet die Früchte von Waldbäumen, z. B.:
Eicheln (Eiche)
Bucheckern (Buche)
Kastanien
Haselnüsse
Ein Mastbaum ist also ein Baum, der solche Früchte in größerer Menge trägt.
🦌 Bedeutung für das Wild
Mastbäume sind extrem wichtig für viele Wildarten:
1. Hauptnahrungsquelle im Herbst und Winter
Schwarzwild (Wildschweine)
Die Früchte sind sehr energiereich (viel Fett und Kohlenhydrate).
2. Einfluss auf den Wildbestand
In sogenannten Mastjahren (wenn besonders viele Früchte getragen werden):
bessere Kondition des Wildes
höhere Fruchtbarkeit
höhere Überlebensrate der Jungtiere
oft stärkere Wildbestände im Folgejahr
3. Steuerung des Wildverhaltens
Viel Mast im Wald bedeutet:
Wild bleibt eher im Wald
weniger Wildschäden auf Feldern
Wenig Mast:
Wild weicht stärker auf landwirtschaftliche Flächen aus
Zusammengefasst
Mastbäume sind für Wildtiere überlebenswichtig, besonders für Schalenwild und Schwarzwild. Sie beeinflussen Ernährung, Fortpflanzung, Bestandsentwicklung und sogar das Schadensgeschehen in der Landwirtschaft.







