Feldmaus
Die Feldmaus ist eine kleine Nagetierart aus der Familie der Wühlmäuse (Arvicolidae). Hier ein kurzer Überblick:
- Aussehen:
Kleine, gedrungene Maus mit kurzem Schwanz, kleinen Ohren und meist graubraunem Fell. - Größe:
Körperlänge etwa 9–12 cm, Schwanz deutlich kürzer als der Körper. - Lebensraum:
Wiesen, Felder, Gärten und Waldränder – daher der Name. - Ernährung:
Vor allem Pflanzen: Gräser, Wurzeln, Samen. - Verhalten:
Feldmäuse graben unterirdische Gänge und sind sehr vermehrungsfreudig. In guten Jahren können sie sich stark ausbreiten. - Besonderheit:
Sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Tiere wie Eulen, Füchse und Greifvögel.
Die Feldmaus hat sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Bedeutung — teilweise positiv, teilweise negativ.
Wirtschaftlicher Nutzen und Schaden
Nutzen
- Feldmäuse dienen indirekt der Landwirtschaft, weil sie Teil der Nahrungskette sind und damit Nützlinge wie Greifvögel fördern.
- Ihre Grabtätigkeit lockert den Boden und kann die Durchlüftung verbessern.
Schäden
- In der Landwirtschaft gelten Feldmäuse oft als Schädlinge:
- Sie fressen Getreide, Wurzeln und junge Pflanzen.
- Bei Massenvermehrungen können große Ernteverluste entstehen.
- In Obstgärten beschädigen sie manchmal Baumwurzeln.
- Auch gelagerte Futtermittel können befallen werden.
Ökologischer Nutzen
Wichtiges Glied der Nahrungskette
Die Feldmaus ist eine zentrale Beute für:
Ohne Feldmäuse hätten viele Räuber weniger Nahrung.
Beitrag zum Ökosystem
- Durch ihre Gänge wird der Boden gelockert und belüftet.
- Sie verteilen Samen und beeinflussen die Vegetation.
- Ihre Baue bieten auch anderen kleinen Tieren Lebensraum.
Bedeutung für die Biodiversität
Schwankungen im Feldmausbestand beeinflussen viele andere Tierarten und damit ganze Ökosysteme.
