Goldwespen

(Familie Chrysididae).

Kurzüberblick

Insektenordnung: Hautflügler (Hymenoptera)

Erkennungsmerkmal: stark metallisch glänzend (grün, blau, rotgold), oft nur 4–12 mm groß

Lebensweise: Brutparasiten – sie legen Eier in die Nester anderer Wildbienen oder Wespen

Abwehr: können sich bei Gefahr zu einer Kugel einrollen

Vorkommen (auch im Kaiserstuhl)

Goldwespen sind wärmeliebend und kommen im Kaiserstuhl sehr gut vor, besonders an:

Trockenhängen, Löss- und Felsstandorten

Weinbergsrändern, Trockenmauern

Sonnenexponierten Böschungen mit offenen Bodenstellen

Der Kaiserstuhl zählt zu den artenreichsten Regionen Deutschlands für Goldwespen.

Typische Gattungen

Chrysis (z. B. Feuer-Goldwespen)

Hedychrum

Trichrysis

Ökologische Bedeutung

Teil komplexer Wirt-Parasit-Netzwerke

Gute Indikatoren für strukturreiche, naturnahe Lebensräume

Nicht gefährlich für Menschen (kein Stich)

Beobachtungstipps

Beste Zeit: Mai–August

Sonnige Tage, trocken-warme Plätze

Achte auf glänzende Lichtblitze auf Steinen oder Holz

Weitere Begriffserklärungen:

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