Seerose
Die Weiße Seerose (Nymphaea alba) ist eine heimische Wasserpflanze und gehört zur Familie der Seerosengewächse. Mit ihren großen weißen Blüten und runden Schwimmblättern zählt sie zu den bekanntesten Pflanzen natürlicher Seen und Teiche.
Woran erkennt man die Seerose?
Blüten: Weiß, mit zahlreichen Blütenblättern und gelber Mitte.
Blütezeit: Etwa Juni bis September.
Blätter: Große, runde, schwimmende Blätter mit einem Einschnitt.
Wurzeln: Im Gewässerboden verankerte Rhizome.
Wassertiefe: Je nach Standort und Wuchsform meist in flachem bis etwa 1–2 m tiefem Wasser.
Wo wächst sie wild?
Die Weiße Seerose wächst in stehenden oder langsam fließenden Gewässern, beispielsweise:
in natürlichen Seen und Weihern
in Altwässern und ruhigen Flussbuchten
in geschützten Uferbereichen mit schlammigem Gewässergrund
Sie bevorzugt sonnige bis leicht halbschattige Standorte. Ihre Schwimmblätter bieten kleinen Wassertieren Schutz und beschatten das Wasser.
Die Weiße Seerose ist in Deutschland besonders geschützt. Wildpflanzen und ihre Pflanzenteile dürfen daher nicht ohne Weiteres entnommen werden. Auch das Beschädigen ihrer Bestände sollte vermieden werden.
