Violetter Laufkäfer
Der Violette Laufkäfer (Carabus violaceus) ist ein großer, flugunfähiger Laufkäfer, der in weiten Teilen Europas vorkommt. Auffällig sind seine meist schwarz glänzenden Flügeldecken mit violett bis bläulich schimmernden Rändern sowie seine wichtige Rolle als räuberischer Nützling in Wäldern, Gärten und Parks.
Verbreitung und Lebensraum
Der Violette Laufkäfer lebt bevorzugt in Laub- und Mischwäldern, kommt aber auch in Hecken, Parks und naturnahen Gärten vor. Tagsüber versteckt er sich unter Steinen, Totholz oder Laub und wird überwiegend nachts aktiv, wenn er auf Nahrungssuche geht.
Merkmale
Er erreicht eine Körperlänge von etwa 20 bis 35 Millimetern und zählt damit zu den größeren heimischen Laufkäfern. Charakteristisch sind der kräftige Körperbau, die langen Laufbeine und der metallisch violette oder bläuliche Saum an Halsschild und Flügeldecken; vollständig violette Tiere kommen ebenfalls vor.
Ernährung und Bedeutung
Als räuberischer Jäger ernährt sich der Käfer vor allem von Schnecken, Insektenlarven, Regenwürmern und anderen wirbellosen Tieren. Dadurch trägt er zur natürlichen Regulierung vieler Kleintierpopulationen bei und gilt in Gärten und der Landwirtschaft häufig als nützlicher Helfer.
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