Regenbogenforelle
Die Regenbogenforelle ist ein weit verbreiteter, aber nicht heimischer Süßwasserfisch in Europa.
Grunddaten
Deutscher Name: Regenbogenforelle
Wissenschaftlich: Oncorhynchus mykiss
Familie: Lachsfische (Salmonidae)
Herkunft: Nordamerika
Einführung in Europa: Ende 19. Jahrhundert
Merkmale
silbrig glänzender Körper
rosa bis rötliches Seitenband (namensgebend)
schwarze Punkte auf Rücken, Flanken und Schwanzflosse
kräftiger Körperbau, schnelles Wachstum
Lebensraum
kalte bis mäßig kalte Flüsse
Seen und Teiche
sehr anpassungsfähig
weniger anspruchsvoll als die Bachforelle
Lebensweise
aktiver Räuber
frisst Insektenlarven, Kleinfische, Krebstiere
Laichzeit: Frühjahr
natürliche Fortpflanzung in Mitteleuropa meist eingeschränkt
Bedeutung für Fischerei
Vorteile:
leicht zu züchten
schnell wachsend
robust
gut fangbar → beliebt bei Anglern
Nachteile:
nicht heimisch
verdrängt Bachforellen
stört Laichplätze
ökologisch problematisch in Forellenbächen
Naturschutzliche Bewertung
gilt als gebietsfremde Art
kein Schutzstatus
Besatz in naturnahen Bächen ökologisch nicht empfohlen
Kurzvergleich zur Bachforelle
Bachforelle: heimisch, empfindlich, ökologisch wertvoll
Regenbogenforelle: eingeführt, robust, wirtschaftlich wichtig
Merksatz
👉 Die Regenbogenforelle ist fischereilich attraktiv, aber ökologisch problematisch in heimischen Bachforellen-Gewässern.
