Farne
Farne in Deutschland
In Deutschland gibt es zahlreiche Farnarten. Sie wachsen besonders häufig in schattigen Wäldern, an Bachufern, in Schluchten und auf feuchten Böden. Farne bilden keine Blüten oder Samen, sondern vermehren sich über Sporen.
Häufige Farnarten
1. Wurmfarn
Dryopteris filix-mas
Häufig in Wäldern und an schattigen Hängen. Kräftige, dunkelgrüne Wedel. Die Pflanze ist giftig und nicht zum Verzehr geeignet.
2. Frauenfarn
Athyrium filix-femina
Zarte, fein gefiederte Wedel. Bevorzugt feuchte, humusreiche Waldböden.
3. Adlerfarn
Pteridium aquilinum
Großwüchsiger Farn, der auch auf Waldlichtungen, Heiden und sauren Böden vorkommt. Kann ausgedehnte Bestände bilden und ist giftig.
4. Straußenfarn
Matteuccia struthiopteris
Auffällige, trichterförmig angeordnete Wedel. Wächst bevorzugt auf feuchten, nährstoffreichen Böden, etwa an Bachläufen.
5. Hirschzungenfarn
Asplenium scolopendrium
Ungewöhnliche, ungeteilte, zungenförmige Blätter. Kommt vor allem in feuchten Schluchten und auf kalkreichen Böden vor.
Wo findet man Farne?
Bayerische Alpen und Alpenvorland: in feuchten Wäldern, Schluchten und an Bachläufen.
Schwarzwald und Bayerischer Wald: viele Waldarten, besonders an schattigen und feuchten Standorten.
Norddeutsche Wälder und Heiden: unter anderem Adlerfarn und verschiedene Wurmfarnarten.
Gärten und Parks: häufig gepflanzte Farne, darunter auch nicht heimische Arten.
Die meisten heimischen Farne sind mehrjährig. Ihre Blätter sterben bei vielen Arten im Herbst ab, während das Rhizom im Boden überwintert.




