Ochsenfrosch

Der Ochsenfrosch (wissenschaftlich: Lithobates catesbeianus, früher Rana catesbeiana) ist in Deutschland keine heimische Art, sondern eine invasive eingeschleppte Amphibienart.

Er stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde unter anderem durch Haltung, Handel und Aussetzungen nach Europa gebracht. In Deutschland kommt er nur lokal vor, zum Beispiel in einigen wärmeren Regionen wie Teilen von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen.

Warum er problematisch ist:

  • Er wird sehr groß (bis über 20 cm Körperlänge)
  • Er frisst fast alles: Insekten, Fische, andere Amphibien, sogar kleine Vögel oder Mäuse
  • Er verdrängt heimische Arten wie Frösche, Molche und andere Amphibien
  • Er kann Krankheitserreger verbreiten, etwa den Chytridpilz, der Amphibien stark gefährdet

Deshalb gilt der Ochsenfrosch in der Europäische Union als invasive Art von unionsweiter Bedeutung. Haltung, Zucht, Transport und Freisetzung sind stark eingeschränkt bzw. verboten.

Sein Ruf ist sehr laut und tief – oft wie ein dumpfes „Muhen“, daher der Name „Ochsen“-frosch.

Weitere Begriffserklärungen:

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