Primelgewächse

Die Primelgewächse (Primulaceae) sind eine Familie der Bedecktsamer (Angiospermen) innerhalb der Ordnung Ericales.

Allgemeines

Artenzahl: ca. 50 Gattungen mit rund 2.500–3.000 Arten

Verbreitung: weltweit, Schwerpunkt in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel

Lebensformen: meist ausdauernde krautige Pflanzen, seltener ein- oder zweijährig; wenige Sträucher

Typische Merkmale

Blätter: meist grundständig in Rosetten, einfach, ganzrandig oder gezähnt

Blüten: radiärsymmetrisch, meist fünfzählig

Kelch & Krone: verwachsenblättrig (Röhren- oder Glockenform)

Staubblätter: meist 5, den Kronblättern gegenüberstehend

Fruchtknoten: oberständig

Früchte: meist Kapseln

Häufige Heterostylie (zwei Blütentypen mit unterschiedlich langen Griffeln und Staubblättern)

Wichtige Gattungen

Primula (Primeln, Schlüsselblumen)

Cyclamen (Alpenveilchen)

Lysimachia (Gilbweiderich)

Anagallis (Gauchheil, heute teils Lysimachia zugeordnet)

Androsace (Mannsschild)

Ökologische und wirtschaftliche Bedeutung

Beliebte Zierpflanzen (z. B. Primeln, Alpenveilchen)

Einige Arten mit heilpflanzlicher Nutzung (z. B. Primula veris, Echte Schlüsselblume)

Wichtig für Frühjahrsbestäuber, da viele Arten früh blühen

 

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Weitere Begriffserklärungen:

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