Frühblüher
Frühblüher sind Pflanzen, die bereits sehr früh im Jahr – oft schon von Februar bis April – blühen. Sie nutzen das Sonnenlicht, bevor die Bäume ihre Blätter ausbilden.
Besondere Anpassung:
Viele Frühblüher speichern Nährstoffe in Zwiebeln, Knollen oder Rhizomen. Dadurch können sie schon bei niedrigen Temperaturen schnell austreiben und blühen.
Bedeutung für die Natur:
Frühblüher sind eine wichtige erste Nahrungsquelle für Insekten wie Bienen und Hummeln nach dem Winter
Typische Frühblüher im Wald sind:
- Schneeglöckchen – Februar bis März
- Winterling – Februar bis März
- Märzenbecher – Februar bis April
- Buschwindröschen – März bis April
- Gelbes Windröschen – März bis Mai
- Leberblümchen – März bis April
- Scharbockskraut – März bis Mai
- Bärlauch – April bis Mai
- Waldveilchen – März bis Mai
- Lungenkraut – März bis Mai
- Hohe Schlüsselblume – März bis Mai
- Hohler Lerchensporn – März bis April
- Moschuskraut – März bis April
- Wald-Goldstern – März bis April
Diese Pflanzen blühen früh im Jahr, bevor die Bäume ihre Blätter tragen. So bekommen sie genug Sonnenlicht für Wachstum und Blüte.
Merksatz:
Frühblüher im Wald nutzen das Licht des Frühlings, bevor das Blätterdach der Bäume den Boden beschattet.





