Kreiselwespe

Kreiselwespe

Mit „Kreiselwespe“ ist in Deutschland normalerweise die Geschnäbelte Kreiselwespe (Bembix rostrata) gemeint. Sie gehört zu den Grabwespen und nicht zu den typischen sozialen Wespen wie der Deutschen oder Gemeinen Wespe.

 Woran erkennt man sie?

  • relativ groß: etwa 15–24 mm
  • auffällige grünlich-gelbe Augen
  • schwarz-gelb gebänderter Hinterleib
  • eine charakteristisch spitz zulaufende Oberlippe, die wie ein kleiner Schnabel aussieht
  • lebt vor allem auf offenen, warmen Sandflächen und gräbt dort ihre Brutröhren. 

Der Name kommt daher, dass sie sich beim Arbeiten am Nest teilweise sehr schnell um die eigene Achse dreht – dabei entsteht ein surrendes Geräusch.

 Ist sie gefährlich oder stichig?

Für Menschen ist sie normalerweise völlig harmlos. Die Kreiselwespe besitzt zwar als Stechimme einen Stachel, sie ist aber nicht aggressiv und nicht auf Verteidigung gegenüber Menschen ausgerichtet. Konflikte mit Menschen sind selten.

Sie jagt außerdem Fliegen, die sie für ihre Larven in die Brutröhren einträgt. Erwachsene Tiere besuchen Blüten und ernähren sich von Nektar.

Kurz gesagt: Wenn du eine Kreiselwespe siehst, kannst du sie normalerweise einfach in Ruhe lassen. Sie wird dich nicht verfolgen oder grundlos angreifen.

Interessant ist auch: Die Kreiselwespe ist in Deutschland besonders geschützt und inzwischen selten geworden. Ihre offenen Sand-Lebensräume gehen zunehmend verloren.

Weitere Begriffserklärungen:

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