Bienenfresser
Der Bienenfresser ist eine Vogelart, genauer:
Europäischer Bienenfresser (Merops apiaster)
🧠 Einordnung
Familie: Bienenfresser (Meropidae)
Ordnung: Rackenvögel
Zugvogel: ja (überwintert in Afrika)
🎨 Aussehen
Sehr bunt: Türkis-, Gelb-, Kastanien- und Schwarz-Töne
Schwarzer Augenstreif
Schlanker Körper, lange spitze Flügel
Verlängerte mittlere Schwanzfedern („Spieße“)
📏 Größe
Länge: ca. 27–29 cm
Flügelspannweite: ca. 40–49 cm
🎵 Ruf
Typisch ist ein weiches, oft wiederholtes „prrüt“ / „prüit“
🍯 Nahrung
Hauptsächlich fliegende Insekten
Besonders: Bienen, Wespen, Hummeln, Libellen
Entfernt den Stachel von Bienen, indem er sie vor dem Fressen gegen einen Ast schlägt
🏡 Lebensraum
Warme, offene Gebiete mit Sitzwarten (Äste, Drähte)
Brütet in Steilwänden, wo er lange Brutröhren in den Sand/Lehm gräbt (Koloniebrüter)
Brütet im Frühling/Sommer in Europa
Überwintert in Afrika südlich der Sahara
Zugzeit:
Ankunft in Europa: April – Mai
Abflug nach Afrika: August – September
🌍 Er legt auf dem Zug oft mehrere tausend Kilometer zurück und fliegt meist tagsüber in Gruppen.
🥚 Brut
5–7 weiße Eier
Brütet oft in Kolonien
Brutröhre kann über 1 Meter lang sein
🌍 Verbreitung
Südeuropa bis Mitteleuropa (in Deutschland zunehmend z. B. in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Baden-Württemberg)
📌 Besonderheiten
Gilt als einer der farbenprächtigsten Vögel Europas
Trotz des Namens nicht ausschließlich auf Bienen angewiesen
Wichtig für die Forschung zur Insektenökologie

