Die Gute Nachricht
Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt
Kleine Maßnahmen fördern die Artenvielfalt. Auch wenn es manche vielleicht als unordentlich bezeichnen, sind auch kleinste Flächen in Städten hilfreich für Pflanzen und Insekten, wenn auf das Mähen von Grünflächen verzichtet wird.
Prima!
Empfohlen zur Nachahmung!
Bärlauchsaison beginnt
Wieviel darf man pflücken?
In Bayern gilt beim Bärlauch-Sammeln die sogenannte „Handstraußregel“ aus dem Bundes- und Bayerischen Naturschutzrecht.
🌿 Kurz gesagt:
Du darfst nur kleine Mengen für den Eigenbedarf sammeln.
Konkret bedeutet das:
- ✔️ Erlaubt:
- Eine Handvoll bzw. ein „Handstrauß“
- Also das, was du für dich privat brauchst
- ❌ Nicht erlaubt:
- Große Mengen (z. B. ganze Taschen oder Säcke) ohne Genehmigung
- Sammeln für Verkauf / gewerbliche Nutzung ohne Erlaubnis
👉 Als grobe Orientierung:
Alles, was deutlich über eine Handvoll hinausgeht, kann schon problematisch sein und ein Bußgeld nach sich ziehen
⚠️ Wichtige Zusatzregeln in Bayern:
- 🚫 In Naturschutzgebieten ist Sammeln meist komplett verboten
- 🌱 Nur so viel pflücken, wie du wirklich verbrauchst
- ✂️ Am besten nur einzelne Blätter nehmen (nicht ganze Pflanzen ausreißen)
💡 Fazit:
In Bayern darfst du Bärlauch sammeln – aber nur in kleinen, haushaltsüblichen Mengen (Handstrauß) und ausschließlich für den eigenen Gebrauch. Alles darüber hinaus braucht eine Genehmigung.
Klimaschutz
Ausbildungsimpressionen
aufgenommen bei der Ausbildung unserer Schüler Januar 2026
Jagdrechtliche Änderungen betreffend Nil- und Rostgänse ab 1.September 2025
Die Rostgans ist in Bayern nunmehr ins Jagdrecht übernommen worden. Adulte Rostgänse dürfen daher vom 1. September bis zum 28. Februar bejagt werden. Jungvögel sogar ganzjährig. Als Begründung wird angeführt, dass es sich bei der Rostgans um eine gebietsfremde Art handelt und sie daher keinem artenschutzrechtlichen Schutz unterliegt.
Gleichzeitig dürfen jetzt Nilgänse ganzjährig bejagt werden. Weil die EU Nilgänse als invasive gebietsfremde Art eingestuft hat ist sogar der Elterntierschutz aufgehoben worden.
Abendkurs (A425): Beginn am 26.08.2025
Am 26.08.2025 beginnt in der Jagdschule Schongau der neue Abendkurs. Jeden Dienstag und jeden Donnerstag von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr bereiten wir Sie auf die Jägerprüfung in Bayern vor. Der abendliche Theorieunterricht wird auch live im Internet übertragen. Sie können also auch bequem von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen.
Die schriftliche Prüfung findet am 4.11.2025 statt.
Sie haben Interesse und wollen sich unverbindlich informieren. Sie wollen vielleicht an einem Probeunterricht teilnehmen. Rufen Sie uns an unter der Nummer 0172/8861113 oder schreiben Sie uns eine e-mail jagdschule-schongau@web.de

Angst vor dem Japankäfer
Ein neues, invasives Insekt, der Japankäfer, breitet sich in Deutschland immer weiter aus und wird aufgrund seiner Schädlichkeit offiziell meldepflichtig.
Der Japankäfer (Popillia japonica), ursprünglich aus Japan, findet nun auch in Europa, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz, eine neue Heimat. Dieser Schädling bereitet sowohl Gärtnern als auch Landwirten große Sorgen, da er beträchtliche Schäden an einer Vielzahl von Pflanzen verursacht. Die Frage ist, ob er aufzuhalten ist.
Die Gefährlichkeit des Japankäfers liegt darin, dass sowohl seine Larven als auch die ausgewachsenen Käfer erhebliche Schäden an vielen Pflanzenarten verursachen.
Die Larven, auch Engerlinge genannt, leben im Boden und fressen die Wurzeln von Nutz- und Zierpflanzen sowie Rasen, was die Pflanzen schwächt und ihre Fähigkeit zur Aufnahme von Nährstoffen und Wasser reduziert. Dies führt dazu, dass die Pflanzen anfälliger für Krankheiten werden und absterben können, selbst ohne Keimbefall.
Die erwachsenen Käfer ernähren sich von Blättern, Blüten und Früchten und sind dabei nicht wählerisch. Sie fressen etwa 300 verschiedene Pflanzenarten, bevorzugen jedoch Ahorn, Eichen, Buchen, Kartoffeln, Tomaten, Apfelbäume, Beerensträucher, Weinreben und Ziersträucher. Typische Schäden sind skelettierte Blätter, bei denen nur die Blattadern übrig bleiben, sowie sichtbare Fraßspuren an Blüten und Früchten. Diese Schäden beeinträchtigen das Wachstum der Pflanzen sowie die Menge und Qualität der Früchte.
Bild von Joseph Berger, Bugwood.org - https://www.forestryimages.org/browse/detail.cfm?imgnum=5558526, CC BY 3.0 us, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=81992152Bild












