Wasserfledermaus

Wasserfledermaus

Die Wasserfledermaus (myotis daubentonii) ist eine mittelgroße Fledermausart, die eng an Gewässer und gewässernahe Wälder gebunden ist. Sie jagt bevorzugt knapp über der Wasseroberfläche.

Forstliche Bedeutung

  • Sie nutzt Wälder als Quartier- und Rückzugsraum, insbesondere Baumhöhlen, Spalten und andere geeignete Strukturen.
  • Alte Bäume mit Höhlen sind deshalb wichtige Habitatbäume und sollten bei der Waldbewirtschaftung möglichst erhalten werden.
  • Eine naturnahe Bewirtschaftung mit einem ausreichenden Anteil an Alt- und Totholz unterstützt ihre Lebensräume.
  • Forstlich ist sie vor allem als Indikator für strukturreiche und ökologisch wertvolle Waldlebensräume bedeutsam.

Ökologische Bedeutung

  • Die Wasserfledermaus ernährt sich hauptsächlich von Insekten, die sie über Gewässern erbeutet.
  • Dadurch trägt sie zur Regulation von Insektenpopulationen bei.
  • Besonders wichtig sind strukturreiche Gewässer mit naturnahen Ufern sowie angrenzende Wälder.
  • Sie ist in Deutschland streng geschützt; ihre Quartiere und Lebensstätten sind entsprechend zu berücksichtigen.

Merksatz:

Die Wasserfledermaus verbindet Gewässer als Jagdlebensraum mit Wäldern als Quartier- und Rückzugsraum und ist damit ein guter Hinweis auf naturnahe, strukturreiche Landschaften.

Weitere Begriffserklärungen:

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