Magerrasen
Der Magerrasen unterscheidet sich von der Magerwiese vor allem in der Vegetation, der Nutzung und den Standortbedingungen. Beide sind nährstoffarme Lebensräume, aber sie entwickeln sich unterschiedlich.
Magerrasen entstehen auf extrem nährstoffarmen, oft kalkreichen oder sandigen Böden. Die Vegetation bleibt niedrig, weil Wasser und Nährstoffe knapp sind. Typische Arten sind Silberdistel, Thymian, Küchenschelle oder verschiedene Orchideen. Häufig werden solche Flächen durch Schafe oder Ziegen offengehalten.
Merksatz
Magerrasen = trockener, karger, oft beweidet.
Magerwiese = blütenreiche, gemähte Wiese auf nährstoffarmem Boden.
Beide gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas und sind für den Naturschutz besonders wertvoll.



