Bergfink

Der Bergfink (Fringilla montifringilla) ist eine Vogelart aus der Familie der Finken (Fringillidae).

Steckbrief

Größe: ca. 14–16 cm

Gewicht: 18–28 g

Lebenserwartung: bis 6 Jahre

Nahrung: Samen (v. a. Bucheckern), Insekten im Sommer

Zugvogel: Ja – überwintert oft in Mitteleuropa, Brutgebiete in Nordeuropa & Sibirien

Stimme: weicher, nasaler als der Buchfink

Aussehen

Männchen (Winter):

schwarzer Kopf

orange-braune Brust und Schultern

weißer Bürzel (gut erkennbar im Flug)

Flügel mit weißen Bändern

Weibchen:

eher graubraun, weniger kontrastreich

ebenfalls mit orange-Tönen und weißem Bürzel

Besonderheiten

Bildet im Winter manchmal riesige Schwärme (Zehntausende bis Millionen Vögel).

Oft zusammen mit Buchfinken unterwegs.

Häufig an Futterstellen zu sehen, besonders in Buchenmast-Jahren.

Lebensraum

Brutzeit: Birken- und Nadelwälder im Norden

Winter: Wälder, Felder, Parks, Gärten in Mitteleuropa

Der Bergfink kommt in Deutschland ausschließlich als Wintergast und Durchzügler vor – er brütet hier nicht.

Zeitraum des Vorkommens

Herbstzug: ab September/Oktober

Hauptvorkommen im Winter: November bis Februar

Frühjahrszug: bis März/April, vereinzelt noch im Mai

Verbreitung in Deutschland (Winter)

bundesweit möglich, aber nicht überall gleich häufig

Besonders oft in Jahren mit Bucheckern-Mast (Buchen produzieren viele Samen)

Häufige Regionen & Lebensräume

Man findet ihn vor allem in:

Buchenwäldern (wegen der Bucheckern)

Wald­rändern, Feldfluren

Parks und Gärten

Futterstellen, oft gemeinsam mit Buchfinken

Schwarmvorkommen

In guten Nahrungsjahren können sehr große Schwärme auftreten, vor allem in:

Norddeutschland

Mittelgebirgsregionen (Harz, Thüringer Wald, Erzgebirge, Sauerland, Schwarzwald)

Bayern (Alpenvorland & waldreiche Gebiete)

Berühmt sind die sogenannten „Bergfinken-Invasionen“, bei denen regional Hunderttausende bis über eine Million Vögel an einem Schlafplatz beobachtet wurden.

Häufigkeit

Regelmäßiger Wintergast

Bestände schwanken stark: von lokal selten bis massenhaft, je nach Jahr

Starke Konzentrationen besonders im Südwesten und Süden bei Buchenmast

Weitere Begriffserklärungen:

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