Bechsteinfledermaus

Die Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii) ist eine seltene, streng geschützte Fledermausart und gilt als typische Waldfledermaus. Sie kommt auch in Deutschland vor, besonders in alten Laub- und Mischwäldern.

Größe

4,5–5,5 cm Körperlänge

Spannweite

25–30 cm

Gewicht

7–12 g

Erkennungsmerkmal

Sehr große, breite Ohren und rosa Schnauze

Nahrung

Insekten und Spinnen

Lebensraum

Die Bechsteinfledermaus braucht alte Wälder mit vielen Baumhöhlen. Tagsüber schläft sie in Höhlen oder Spechthöhlen und wechselt ihr Quartier häufig. Sie jagt meist in dichter Vegetation und sammelt Beute sogar direkt von Blättern und Ästen ab.

Schutz

Sie ist nach der FFH-Richtlinie europaweit geschützt. Die größten Gefährdungen sind:

Verlust alter Höhlenbäume

Intensive Forstwirtschaft

Zerschneidung von Wäldern

Besonderheit

Im Gegensatz zu vielen anderen Fledermäusen fliegt die Bechsteinfledermaus oft langsam und sehr wendig durch den Wald. Ihre außergewöhnlich großen Ohren helfen ihr, selbst leise Geräusche von Insekten auf Blättern wahrzunehmen.

Weitere Begriffserklärungen:

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