Haubenlerche
Die Haubenlerche (Galerida cristata) ist ein Singvogel aus der Familie der Lerchen. Ihren Namen verdankt sie der auffälligen, spitzen Federhaube auf dem Kopf.
Woran erkennt man sie?
Auffällige Federhaube
Die spitzen Kopffedern kann sie aufstellen. Das Gefieder ist überwiegend sandbraun und dunkel gestrichelt.
Lebensraum
Sie bevorzugt offene, trockene Flächen, etwa Felder, Brachland, Schotterplätze und Straßenränder.
Verhalten
Sie läuft häufig am Boden und sucht dort nach Samen und Insekten. Ihr Gesang ist abwechslungsreich und wird oft von erhöhten Sitzplätzen oder im Flug vorgetragen.
Die Haubenlerche ist in Deutschland stark gefährdet und vielerorts sehr selten geworden. Sie profitiert von offenen, vegetationsarmen Flächen, die durch intensive Landwirtschaft und die Bebauung zunehmend verschwinden. In Süddeutschland ist sie nur noch lokal anzutreffen.
Die Haubenlerche (Galerida cristata) ist ein Bodenbrüter. Sie baut ihr Nest am Boden, gut versteckt zwischen niedriger Vegetation oder in einer kleinen Bodenmulde.
Brutzeit der Haubenlerche
Brutzeit: meist von März/April bis Juli, teilweise bis August.
Neststandort: am Boden, beispielsweise auf Brachflächen, in lückiger Vegetation oder auf offenen, trockenen Flächen.
Gelege: meist 3–5 Eier.
Brutdauer: ungefähr 11–13 Tage.
Nestlingszeit: etwa 9–11 Tage; die Jungvögel verlassen das Nest, bevor sie vollständig flugfähig sind.
Bruten pro Jahr: häufig zwei, bei günstigen Bedingungen gelegentlich mehr.
