Hahnenfuß
Botanisch:
„Hahnenfuß“ ist der deutsche Name für die Gattung Ranunculus.
Dazu gehören viele Arten, z. B. der Scharfe Hahnenfuß (Ranunculus acris) oder der Kriechende Hahnenfuß (Ranunculus repens).
Typisch sind die gelben, glänzenden Blütenblätter.
Viele Arten sind leicht giftig und können Hautreizungen hervorrufen.
Erkennung
Blüten: meist 5 leuchtend gelbe, glänzende Blütenblätter, Durchmesser 2–3 cm.
Blätter: sehr unterschiedlich – oft tief eingeschnitten, handförmig oder gelappt.
Stängel: aufrecht oder kriechend, häufig hohl.
Besonderheit: der Schimmer der Blütenblätter kommt von einer dünnen Wachsschicht, die das Sonnenlicht reflektiert (daher wirken sie so „lackiert“).
🌍 Vorkommen
Verbreitung: fast überall in Europa, von Wiesen bis Waldrändern.
Standorte: feuchte Wiesen, Gräben, Bachufer, auch in Gärten (als „Unkraut“).
Beispiele:
Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris): häufig auf Wiesen.
Kriechender Hahnenfuß (Ranunculus repens): bildet Ausläufer, oft in Gärten.
Frühlings-Hahnenfuß (Ranunculus ficaria): schon ab März, mit herzförmigen Blättern.
⚠️ Giftigkeit
Alle Hahnenfuß-Arten enthalten Protoanemonin, ein giftiges ätherisches Öl.
Frisch: reizt Haut und Schleimhäute → Blasen, Brennen, Übelkeit bei Verzehr.
Symptome bei Vergiftung (z. B. durch Weidetiere oder Kinder):
Brennender Mund, Übelkeit, Erbrechen
Durchfall
Schwindel, Krämpfe (bei größeren Mengen)
Getrocknet (z. B. im Heu): ungefährlich, da das Gift zerfällt.
👉 Daher: nicht essen, besser nur anschauen!



