Finken
Die Finken (Fringillidae) bilden eine artenreiche Familie innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes). Sie umfasst 40 Gattungen, von denen 6 ausgestorben sind, und etwa 200 Arten, von denen 14 nicht mehr existieren. Finken bewohnen verschiedene Waldtypen, darunter Nadelwälder, Laubwälder gemäßigter Breiten sowie Waldränder und Lichtungen. Viele Arten bevorzugen offene Landschaften mit Bäumen und Sträuchern, wie sie in Kulturlandschaften, Parks und Gärten zu finden sind. Die Hauptnahrung der Finken besteht aus Samen, Früchten und Knospen. Sie sind meist Standvögel oder Strichvögel
In Deutschland kommen mehrere Finkenarten (Familie Fringillidae) regelmäßig vor. Hier eine übersichtliche Zusammenstellung der wichtigsten Arten:
Häufige und weit verbreitete Finken
Buchfink (Fringilla coelebs)
Bergfink (Fringilla montifringilla, vor allem Wintergast)
Grünfink (Chloris chloris)
Stieglitz / Distelfink (Carduelis carduelis)
Bluthänfling (Linaria cannabina)
Gimpel / Dompfaff (Pyrrhula pyrrhula)
Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes)
Weitere regelmäßig vorkommende Arten
Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra)
Erlenzeisig (Spinus spinus)
Girlitz (Serinus serinus)
Birkenzeisig (Acanthis flammea)
Zitronenzeisig (Carduelis citrinella, regional, v. a. Alpenraum)
Karmingimpel (Carpodacus erythrinus, selten, lokal brütend)
Seltene oder unregelmäßige Gäste
Bindenkreuzschnabel (Loxia leucoptera)
Kiefernkreuzschnabel (Loxia pytyopsittacus)
Hakenschnabel (Pinicola enucleator, sehr selten)




