Scheckenfalter
In Deutschland gibt es 15 Arten von Scheckenfaltern (Gattungen Melitaea, Euphydryas und Mellicta). Viele sind selten und an bestimmte Lebensräume gebunden.
Die 15 Arten im Überblick
Gemeiner Scheckenfalter
Wiesen
Melitaea cinxia
Blütenreiche Magerwiesen und Trockenrasen.
Wachtelweizen-Scheckenfalter
Waldrand
Melitaea athalia
Lichtungen, Waldsäume und Magerwiesen.
Knöterich-Scheckenfalter
Feuchtwiesen
Melitaea diamina
Feuchte Wiesen und Moore.
Silberscheckenfalter
Wärmeliebend
Melitaea didyma
Trockene, warme Hänge und Magerrasen.
Natternwurz-Scheckenfalter
Selten
Melitaea aurelia
Kalkmagerrasen und Trockenwiesen.
Baldrian-Scheckenfalter
Selten
Melitaea britomartis
Extensives Grünland und Waldsäume.
Esparsetten-Scheckenfalter
Sehr selten
Melitaea trivia
Sehr wärmeliebend; nur lokal in Süddeutschland.
Roter Scheckenfalter
Süddeutschland
Melitaea phoebe
Trockene Wiesen und felsige Standorte.
Goldener Scheckenfalter
Stark gefährdet
Euphydryas aurinia
Feucht- und Moorwiesen; europaweit geschützt.
Wegerich-Scheckenfalter
Wiesen
Mellicta cinxia
Seltene Art der extensiven Wiesen.
Östlicher Scheckenfalter
Östlich
Mellicta aurelia
Vor allem im Osten und Süden Deutschlands.
Alpen-Scheckenfalter
Alpen
Mellicta varia
Nur im Alpenraum.
Maturna-Scheckenfalter
Vom Aussterben bedroht
Euphydryas maturna
Lichte Laubwälder; eine der seltensten Arten.
Sumpfwiesen-Scheckenfalter
Alpen
Euphydryas intermedia
Sehr lokal in alpinen Feuchtgebieten.
Westlicher Scheckenfalter
Sehr lokal
Mellicta parthenoides
Nur in wenigen südwestdeutschen Gebieten.
Häufigkeit
Gerade in Bayern gehören der Gemeine, Wachtelweizen- und Knöterich-Scheckenfalter zu den Arten, die man mit etwas Glück noch regelmäßig in geeigneten Mager- und Feuchtwiesen beobachten kann.